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Griechenland - ein Wintermärchen?
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| Griechenland ist nicht die Karibik - soviel steht fest. Wer dem Winter entfliehen möchte um Sommer zu genießen, ist in Griechenland nicht richtig. Das Meer ist eiskalt (zumindest gefühlt), die Nächte klar und frisch und touristische Attraktionen rar.
Dennoch hat Griechenland in dieser Zeit auch seinen Reiz. |
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| Wir waren vom 18. Dezember 07 bis 3. Januar 2008 in Githio, genauer gesagt in Mavrovouni, noch genauer in Ktarakia. Unsere absolute Lieblingsunterkunft hatte ein Plätzchen frei für uns, was uns sehr freute.
Erwartet wurden wir mit Kerzen, griechischen Orangen, einer Flasche Wein und... einer laufenden Heizung. |
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| Griechenland ist um diese Zeit sehr schön. Die Landschaft ist durch und durch satt grün, es wachsen Blumen in vielen Farben. Die Luft ist klarer als im Sommer, wenn diese sich aufheizt und auch nachts kaum abkühlt. Trotzdem müssen Sonnenanbeter auf nichts verzichten. Die Wintersonne in Griechenland scheint auch und sie wärmt angenehm. Wir ließen uns weder das Frühstück auf der Terrasse, noch das anschließende Sonnenbad nehmen. Bei Temperaturen um die 15-18 Grad auch nicht unangenehm. | |||||||||
| Es ist halt doch ein Unterschied zwischen minus 5 Grad und 15 Plus. Auch wenn uns unsere Freunde verwundert ansahen...
Wer Ruhe sucht und dabei auf angenehme Sonne nicht verzichten will, ist auch im Winter hier gut aufgehoben. Allerdings muss beachtet werden, dass es auch in Griechenland Unterschiedliche Klimazonen gibt. |
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| Während wir uns hier an der südlichen Peleponnes wohl fühlten, froren Bekannte beim UEFA-Cup-Spiel des 1. FC Nürnberg gegen Larissa bei maximal 5-8 Grad etwa zur selben Zeit. Wenige hundert Kilometer südlicher in Kreta dagegen, konnte man sogar ins Wasser und holte sich keine Erkältung, weil das Termometer auf bis zu 24 Grad anstieg. | |||||||||
| Was aber sicher das Schönste ist zu dieser Zeit, ist die Ruhe. Man muss auf nichts verzichten, außer vielleicht auf Rummel. Die Tavernen haben ihren Betrieb ins innere verlegt. Dort wo normalerweise alte Stühle und Tische gelagert werden, hängen nun Bilder an der Wand, ein Kamin mit offenem Feuer gibt Wärme und die Tische sind hübsch geschmückt. Hier erlebt man ein Stück Griechenland in der Urform. Wenig Ausländer, viele Griechen mit ihren Familien sitzen an den Tischen und schlemmen. | |||||||||
| Es gibt plötzlich Speisen, die man im Sommer als Tourist kaum bekommt: Krautsalat, Wildgemüse, gepöckelter Fisch. Man ist Exot in der Taverne und wird freundlich wahrgenommen. Es ist eine andere Art Gemütlichkeit als an Sommertagen draußen zu sitzen. | |||||||||
| Niederschläge sind häufiger als im Sommer - aber deutlich weniger als in Mitteleuropa. Die Sonne meldet sich gegen 7 Uhr an und gegen 18 Uhr wieder ab. Die Zeitunterschiede zum Sonnenuntergang im Sommer sind nicht so gravierend wie bei uns zuhause. Und an Silvester haben wir um 24 Uhr mal so richtig - die Ruhe genossen. Kein Feuerwerk, kein Böllerschuss, jeder eine Wunderkerze - das war es. | |||||||||
| Fazit: Anfang 2007 waren wir in der Karibik und erlebten einen Sommer. Ende 2007 waren wir in Griechenland und erlebten einen Frühling. Beides hat ihren Reiz. Wem der Frühling genügt und dazu noch sparen möchte, ist mit Griechenland gut beraten. Besonders wer das Land noch nie in den Wintermonaten bereist hat, sollte dies bald nachholen. Griechenland - ein Wintertraum! | |||||||||
| Unser Tipp für Winterurlaub: | |||||||||
| Studios Ktarakia, in der Nähe von Githion. Holzhäuschen mit besonderem Flair und unheimliche nette Vermieter | |||||||||